Mittwoch, 24. Juli 2013

Ein Kickstart-Experiment: 2 Wochen keinen Zucker / Kohlenhydrate

Wat soll dat? 
Mit dieser "Schlag ins Gesicht"-Ernährungsumstellung möchte ich mir abtrainieren "satt" mit Sättigungsbeilagen (böser Name) zu assoziieren und das Verlangen nach etwas Süßem bzw. das Gleichsetzen von zuckerhaltigen Sachen mit einer Belohnung loszuwerden.
Und: natürlich um Gewicht zu verlieren. Obviously.

Bonus: kein unnötig prozessiertes Essen, alles frisch zubereitet oder roh, da es beinahe keine Fertiggerichte gibt, die nicht Zucker zugesetz haben und keine Kohlenhydrate aus Nudeln/Kartoffeln/Reis etc. enthalten; damit kommen wir zum nächsten Punkt...

Was sehe ich als Kohlenhydrate/Zucker bzw. worauf verzichte ich?
- Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brot, allet wo Mehl drin ist, Bulgur, Couscous.
- Lebensmittel mit zugesetzem Zucker, Süßigkeiten, Kakao etc.
- Zuckerersatzstoffe (Süßungsmittel, Stevia)
- fizzy drinks: Cola und Konsorten
- Früchte (ja, ich lass es krachen)
(was ich vergessen habe, ergänze ich)
+ Milchzucker (Lactose) also alle Milchprodukte zähle ich NICHT dazu

Wird man nicht müde, wie sieht's mit Mangelerscheinungen aus?
Nach zwei Tagen kann ich sagen "."
Ich will nicht zu biochemisch werden, aber ein kleiner (oberflächlicher!) Exkurs kann nie schaden:
Kohlenhydrate brauchen wir um schnell Energie bereitstellen zu können, die Energieversorgung des Gehirns zum Beispiel läuft über Kohlenhydrate, da z.B. Fett nicht direkt genutzt werden kann.
Kohlenhydrate (=Saccharide) ist ein Sammelbegriff für Zucker und Stärken. Es gibt unterschiedliche Zuckerklassen; z.B.: Monosaccharide (weißer Zucker/Traubenzucker) geht am schnellsten ins Blut und hat die kurzweiligste & schnellste Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Disaccharide (Milchzucker/Lactose) und Oligosaccharide. Polysaccaride werden dann gesellschaftlich als Kohlenhydrate bezeichnet und haben anfangs nicht den eindeutigen süßen Geschmack.
- Wenn man 10 Minuten (geschätzte Zeit) auf einem Stück Brot rumkaut und es schön einsabbert mit Spucke (aufspaltende Enzyme enthalten) wird es irgendwann SÜß schmecken (hach, 9. Klasse Experiment in Chemie).

Gemüse,Hülsenfrüchte (Kichererbsen *yum*)  & Milchprodukte (Lactose *hurray*) enthalten ebenfalls Kohlenhydrate und daher streiche ich das ja nicht komplett aus meiner Ernährung.
Die schnell aufgespaltenen Vertreter dieser Gattung werden gemieden.

Was mache ich drumherum, was bringen mir weniger Kohlenhydrate?
Ich habe mich vor etwa 2 Wochen bei Fitness First angemeldet! *die Welt hat damals vor Schreck ihre magnetischen Pole umgedreht* 
Noch ein kleiner, oberflächlicher erklärender Exkurs: Kohlenhydrate verbraucht der Körper in Stresssituationen und körperlicher Anstrengung als erstes - wir erinnern uns schnelle Energie -, erst wenn die Kohlenhydrate weg sind, geht er an die Fettreserven.
Wenn ich es nun schaffe vor dem Sport meine Kohlenhydratspeicher so gut wie leer zu bekommen und auf einer niedrigeren Herzfrequenz trainiere, geht mein Körper schneller an die ungesunden Fettreserven. BÄM! SCIENCE!

So, ich hoffe, das hat das Konzept ersteinmal abgedeckt.
Folgende Posts (endlich habe ich Themen!<3):
- Hungergefühl, wie geht es mir bei dem Spaß, wie umgehe ich Versuchungen (mein werter Mitbewohner hat gestern -als ich beim Sport war *die Arme zum Himmel reißend über die Ironie des Lebens jammernd* - seinen Einkauf getätigt: Nutella, 600gr Milka, Cola, Nudelfertiggrichte)?
- Fitnessroutine
- Fitness First Review (in 1-2 Monaten)
- daily nutrition plans; hach auf deutsch: was ich jeden Tag esse
- wenn wen interessiert: Einkaufsplanung? Wiegeplan (überlege noch, ob ich mein Gewicht posten möchte oder lieber nur mit "-1kg" arbeite)?

Liebste Grüße aus dem viel zu heißen Norden,
Höchstmotiviert,
Greta


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